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      Malatesta & Montefeltro

      Dorf Santarcangelo di Romagna

      Santarcangelo di Romagna

      Borghi (das sind: typische kleine Ortschaften, Stadtviertel, Vorstädte, Marktflecken). 

      Der Altsstadtkern dieses Städtchens erhebt sich auf einem sanften Hügel namens “Colle Giove” (Jupiterhügel), dessen typische mittelalterliche Festungsstruktur noch heute gut erkennbar ist. Das Mittelalter hinterlässt einen unauslöschlichen Eindruck in den Gässchen im oberen Teil der Altstadt, über denen sich die solide Burg als strategisch wichtiges Bollwerk gegenüber der umgebenden Ebene abhebt. Bereits im 12. Jh. war der Ort zum Schutz mit Befestigungen umgeben. Und die Malatesta, die in diesem Landstrich bereits im 13. Jh. regierten und das Sagen hatten, ließen die Burg noch weiter ausbauen und verschönern. Die Rolle des Orts als ein Machtzentrum von höchster  Bedeutung, die es zwischen dem Mittelalter und dem Rinascimento erwoben hat, wird in der Folge weiter konsolidiert. Zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert dehnte sich das ursprüngliche Dorf - allerdings unter Beibehaltung einer schönen städtebaulichen Harmonie - immer mehr aus.
      Erwähnenswert: Der Torre del Campanone (Glocken- und Uhrturm, 19. Jh.) Auch wenn es sich bei diesem Turm nicht um das ältere Original handelt, der sich beim Tor des ersten Mauergürtels erhob (Porta del Campanone Vecchio, 11.-12. Jh.), bleibt er trotzdem eines der beliebtesten und unverwechselbarsten Wahrzeichen der Stadt.
      Die “Piazza delle Monache” (der Nonnenplatz) ist einer der anmutigsten mittelalterlichen Plätze überhaupt, der von ehrwürdigen, geschichtsträchtigen Gebäuden begrenzt wird und in dessen Mitte ein besonders interessanter Brunnen aus jener Zeit steht. Außerdem befindet sich am Rande der Zugang zu einer der schönsten Grotten von ganz Santarcangelo.
      Das Stadttor “Porta Cervese” aus dem 14. Jh. , das auch “Salztor” genannt wird, weil es auf die Straße hinausgeht, die Santarcangelo mit dem für seine Salinen bekannten Cervia verbindet, ist der einzige noch erhaltene Zugang zur Stadt im zweiten Mauerring.  Das Tor wurde unter der Herrschaft der Malatesta errichtet und war ursprünglich mit einer Zugbrücke ausgestattet, wie an den Schlitzen für die Balken zum Hochziehen noch heute leicht erkennbar ist.
      Das sog. “Sferisterio” unterhalb der Stadtmauer ist ein mittelalterlicher Ballspielplatz, der traditionell dem von dem Dichter De Amicis besungene Armholz-Ballspiel (“palla al bracciale”) vorbehalten war. Noch heute wird hier begeistert Trommelball gespielt, das die ältere Sportart abgelöst hat. 

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      Centro storico

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      Letzte Aktualisierung: 11/02/2019