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      Mondaino

      Überrascht und begeistert betritt man diesen Ort im mittleren Conca-Tal: die Ortschaft ist von der Festung umschlossen und hat einen schmucken halbrunden Platz, der wie eine Filmkulisse wirkt und einen unmittelbar in die Geschichte zurückversetzt. Die “Filmmusik” liefern die Kapelle und Akkordeonfabrik der Brüder Galanti. Dies alles eingetaucht in das Grün wilder Macchia und Wiesen, wo früher Damhirsche grasten, die man auch heute noch manchmal antrifft - daher auch der Name Monte dei daini (kurz Mondaino), “Berg der Damhirsche”. Hier lösten einst die in die Ebene vorrückenden Etrusker die Umbrer ab.
      Dann stoppten die Römer die Invasion der Gallier und begründeten den Mythos, der Ursprung des Ortes hänge mit Diana zusammen, der Göttin der Jagd und der Wälder, aber auch mit dem Mond und den Hexen. In der römischen Zeit gab es hier einen der Göttin geweihten Tempel, an den noch heute der Straßenname Vicus Dianensis erinnert. Mit der Verbreitung des Christentums erhielt der Ort den neuen Namen Mons Damarum, aus dem dann Mondaino wurde. Schon bald gewann es eine große geopolitische Bedeutung.
      Die Malatesta machten daraus ein Bollwerk an der Grenze zum Herrschaftsbereich der Montefeltro (den Herzögen von Urbino und des oberen Conca-Tals), das nur 25 Kilometer entfernt und damit schnell erreichbar war. Schon 1289 hielt sich die Rimineser Herrscherfamilie hier auf, und im Laufe der Zeit ließ sie die Befestigungsmauer und die Tore verstärken. Die Burg wurde mächtiger und zum Schauplatz politischer Begegnungen, bei denen Friedensabkommen geschlossen wurden - eins davon im Jahr 1393 zwischen Carlo Malatesta und Antonio da Montefeltro und 1459 ein weiteres zwischen Sigismondo Pandolfo und Federico.
      Leider war letzteres nicht von langer Dauer, denn drei Jahre darauf nahm Federico Mondaino ein und übertrug es dem Kirchenstaat als Schenkung. Doch führte das nicht zum Niedergang von Mondaino, denn es blieb weiterhin eine der wichtigsten Festungen im Conca-Tal. Im Lauf der Jahrhunderte entstanden schöne neue Wohn- und Kirchenbauten, ohne dass sich das Ortsbild veränderte. Darüber freut man sich heute, wenn man durch die Porta Marina eintritt und durch die Straßen schlendert, in denen jedes Jahr ein gut nachgespieltes historisches Turnier stattfindet. Und man genießt die Natur, Kunstwerke und das kulturelle Angebot mit den schönen Museen, in denen man die Geschichte von den frühesten geologischen Zeitaltern an nachvollziehen kann.
      Ein magischer Ort ist auch das Arboretum, das ein paar Kilometer vom Zentrum entfernt ist. In diesem Naturpark gibt es ein Umweltdokumentationszentrum, ein Theater und zwei Häuser für Gäste, die zahlreich kommen, um an der Veranstaltungsreihe PerCorsi (“Wege”) zu Kunst, Kommunikation und Natur teilzunehmen. Im Ort lebte Fabio Tombari, dessen Bücher (er schrieb hier I Ghiottoni, “die Leckermäuler”, und Die Leute von Frusaglia) in den Dreißiger- und Vierzigerjahren des 20. Jahrhunderts richtige Bestseller waren. Darin beschrieb er ironisch das Provinzleben, an dem sich nicht viel geändert hat, denn die Leckermäuler und Gourmets zieht es immer noch im Herbst hierher, wenn die Trüffel geerntet und auf der Fiera Ende November präsentiert werden, wenn es das frisch gepresste Olivenöl gibt und der Fossa-Käse aus den Gruben geholt wird.

      Schutzpatron: San Michele Arcangelo, 29. September.

       

      Büro für Touristeninformation und Komitee der Tourismusvereinigungen Pro Loco
      via Secondaria Levante,1 Tel. 0541 869046  Fax 0541 869046
      www.paliodeldaino.it
      [email protected]


      zu besichtigen

      Borgo
      Klarissen-Kloster
      Pfarrkirche S. Michele Arcangelo
      Kloster San Francesco
      Majolika-Dauerausstellung
      Galanti-Fabrik, Ziehharmonikas und Akkordeons
      Paläontologisches Museum
      Piazza Maggiore
      Marina-Tor

      Malatesta-Burg
      Arboreto-Park und Theater

       

       


      Broschüre online lesen


      Oberfläche: 19,8 kmq


      Bevölkerung: 1.390


      Entfernung von:

      Rimini 35 Km 35 Min.

      Riccione 20 Km 25 Min

      Bellaria 42 Km 45 Min.

      Cattolica 15 Km 20 Min.

      Misano 17 Km 20 Min.

      Autobahn-Auffahrt: Cattolica 16 Km
      Cattolica Bahnhof: 18 Km

      Flughafen (Rimini-Miramare): 30 Km

      Staatsstraßen: SS 72, Feltresca, Pesaro-Urbino

      Provinzstraßen: SP 80, Tavoletana, SP 17 Pesarese, SP 64, Pieggia

      Busstationen: START Romagna


      Kontaktdaten

      Municipio/Town hall - Piazza Maggiore, 1 - Telefon: (+39) 0541 981674 - Fax: (+39) 0541 982060 - [email protected] - http://www.mondaino.com

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      Letzte Aktualisierung: 20/02/2019