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      Mariekirchen

      Das Flusstal des Conca wird gekreuzt vom Weg der Loreto-Pilger, und es gibt dort zahlreiche Marienkirchen. In der Kirche von Montegridolfo, die neben einem Krankenhaus für Pilger entstand, hat man mehrere Schichten von Fresken gefunden, die den Marienkult veranschaulichen. Und im Ortsteil Trebbio befindet sich das der Gottesmutter geweihte Heiligtum Beata Vergine delle Grazie, das an einer Stelle erbaut wurde, an der die Jungfrau Maria 1548 zwei Bauern erschienen sein soll. Auch im Tal des Marecchia befinden sich zahlreiche Kirchen, die der Madonna geweiht sind. In dem augustinischen Heiligtum Madonna delle Grazie in Pennabilli wird ein Marienbild aus dem 5. Jh. verehrt, denn hier hat sich das Wunder ereignet, dass diese Madonna zum ersten Mal am dritten Freitag des März 1489 Tränen vergossen hat. Im Ortsteil Maciano soll es 1523 auch eine Marienerscheinung gegeben haben. Daraufhin wurde sofort die schöne Renaissance-Kirche Madonna dell’Oliva erbaut. 1552 wurde sie den Franziskanerobservanten übergeben, die daneben ein Kloster errichteten. Zu den vielen anderen Marienkirchen gehören auch die aus dem Jahr 1437 stammende Friedhofskapelle von Talamello mit Fresken des Malers Antonio Alberti aus Ferrara und die Kirche Santa Maria di Antico, die von den Grafen Oliva di Piagnano gegen Mitte des 15. Jh. in Maiolo gegründet wurde. Erhalten sind noch das ursprüngliche Portal und im Presbyterium eine Madonna mit Kind aus glasiertem Ton von Andrea della Robbia oder seinem Sohn Luca. In Sant‘Agata Feltria stehen zwei weitere Marienkirchen, die eine gehört zum Kapuzinerkloster, die andere ist der Madonna del Soccorso geweiht.

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      Letzte Aktualisierung: 16/03/2017