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      Malatesta & Montefeltro

      Marano Tal

      Coriano

      Nach den Flüssen Marecchia und Conca ist der Marano der drittgrößte Fluss in der Provinz Rimini. Er bildet ein kleines aber feines Tal mit äußerst interessanten naturbedingten und kulturellen Besonderheiten, wie Buschwälder und Dickichte, die zu den wichtigsten Biotopen in der Gegend um Rimini zählen und Überreste des alten Waldgürtels sind, der diese Gegend hier früher komplett bedeckte, einzig durchbrochen durch Felsformationen und das Flußbett des Marano. Der Marano entspringt an der Grenze zwischen der Provinz Pesaro-Urbino (Gemeinden Montegrimano und Sassofeltrio) und der Republik San Marino auf dem Monte Ghelfa (581 m) und schlängelt sich bis zur Adria hinunter. Dort mündet er nach zirka 30 km in Spontricciolo, am Übergang zwischen Rimini und Riccione, ins Meer.
      Er fließt vorbei an den Gemeinden Coriano und Montescudo und überquert dabei sanfte Hügel, weite Täler und abgerundete Kämme, die bewachsen sind mit einer üppigen Baum-und Buschvegetation. Aber auch der schöne Wald fehlt nicht: mit Stieleichen, Silberpappeln und verschiedenen Weidensorten in der Gegend von Fiumicello an der Grenze zu San Marino.
      Die ganze Gegend ist im Marano-Flusspark zusammengefasst, den die Gemeinde Coriano mit großem Feingefühl angelegt hat. Er ist charakterisiert durch den gewundenen Lauf des Flusses, der je nach Jahreszeit unterschiedlich viel Wasser führt. Da es sich um einen natürlichen Wasserlauf handelt, hängt die Wassermenge weitgehend von der jeweiligen Niederschlagsmenge ab. Und das heißt, dass er im Sommer fast kein Wasser mehr hat. Im Talabschnitt der Ebene wird der Lauf immer gewundener und zieht sich in vielen weiten Schleifen dahin. Und ergießt sich dann in einer ganz einfachen Trichtermündung in die Adria. Coriano ist der wichtigste Ort im Marano-Tal, das eine herrliche grüne Insel bietet, die für Freizeitaktivitäten unter freiem Himmel bestens ausgestattet ist. Der Flusspark beginnt bei Ospedaletto und zieht sich bis zur Grenze nach San Marino hinauf. Er wird von den Menschen zum Ausspannen aber auch für alle möglichen Aktivitäten gerne genutzt: zum Spazierengehen, Reiten und Fahrradfahren. Zum angelegten Bereich gehört auch der See, der hauptsächlich zum Sportangeln benutzt wird, und verschiedene Reiterhöfe. Und in der Umgebung gibt es auch viel zu sehen. Auf der rechten Talseite verdient der Wald von Albereto besondere Erwähnung, der zur Gemeinde Montescudo gehört und auf seinen 25 Hektar einzigartige Umweltbedingungen bietet für eine Vielzahl von Pflanzen wie Brombeeren, Pilze, Trüffel und wilder Spargel.
      Im gleichnamigen Ortsteil kann man von dem prachtvollen mittelalterlichen Kastell (Castrum Albareti), das eine der Ansiedlungen der Signoria Malatestiana darstellte, praktisch den ganzen Horizont der romagnolischen Küste von Milano Marittima bis zur ansteigenden Landspitze von Gabicce sehen. Auch über Rad-und Reitwege kann man dorthin gelangen, die auf der einen Seite die Malatestaburg von Montescudo mit den anderen Burgen der umliegenden Gemeinden verbinden. Diese Routen verlaufen dem Conca-Tal entlang bis nach Cattolica und auf der anderen Seite am Marano entlang durch die Gemeinde Coriano bis nach Riccione.
      Auf den historischen Ausflugsrouten um den Marano finden sich allein im Gebiet um Coriano die Überreste von sieben Burgen aus dem Mittelalter. Die wichtigste ist die Burg von Coriano selbst, die umfassend restauriert wurde. Die anderen befinden sich in Cerasolo, Passano, Mulazzano, Besanigo, Monte Tauro und Vecciano. Auf dem Weg nach Montescudo mit seiner hübschen historischen Altstadt kommt man an traditionellen Terracotta-Herstellungsbetrieben vorbei. Und nur wenige Meter von der Grenze zu San Marino lädt der See von Faetano zum Wettangeln oder zum Zuschauen und zu angenehmen Stunden im Grünen inmitten der üppigen Natur ein.

      Kontaktdaten

      Parco del Marano

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      Letzte Aktualisierung: 27/02/2019