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      6 Dinge die man in Montefiore Conca nicht verpassen sollte

      Montefiore Conca

      Malatesta-Burg
      Man weiss nichts Genaues über den Ursprung der Festung, aber 1337 hatte Malatesta Guastafamiglia bereits einen wichtigen Militär und Residentialkomplex daraus gemacht, der häufig als Ort für Treffen und Zwischenstopps diente. 1347 war hier der ungarische König Andrea mit seinem ganzen Hof zu Gast und später Papst Gregor XII. und Papst Julius II., sowie der König von Böhmen und spätere römisch-deutsche Kaiser Sigismund und unzählige andere berühmte Adlige und Signori jener Zeit. Einem anderen Mitglied der Herrschaftsfamilie, Malatesta Ungaro, verdanken wir das schöne Wappen über dem Eingang und die kostbaren, einzigartigen Fresken mit Szenen einer Schlacht unter Fußsoldaten in dem sog. Kaisersaal, der auf Jacopo Avanzi zurückgeht. Die gesamte Burg wurde vor Kurzem restauriert und kann jetzt in ihrer ganzen imposanten Schönheit und Mächtigkeit besichtigt werden. Der Besucher bekommt dabei einen guten Eindruck von den verschiedenen historischen und architektonischen Epochen, die über diese Burg hinweggegangen sind, vor allem jedoch einen Begriff von dem künstlerisch-kulturellen Ausdruck in der Blütezeit der Burg, im 14. Jh. So wurde das Originaldach der Burg wiederhergestellt, auf das man hinaufsteigen und die absolut atemberaubende Aussicht auf die Adria und die umliegenden Hügel genießen kann. Das Jahr über finden in der Burg Kunstausstellungen und-workshops statt.

      Dauerausstellung “Die Farben von Montefiore”. Archäologische Zeugnisseder Ausgrabungen in der Burg
      Die Funde der archäologischen Ausgrabungen, die zwischen 2006 und 2008 in der Burg durchgeführt wurden, können jetzt bewundert werden: beispielsweise die außerordentlichen Keramiken der Malatestazeit: Dutzendevon Krügen, Kelchen und Schüsseln, die mit Porträts und Schriftrollen, gotischen Buchstaben und Festonen, geometrischen und symbolischen Motiven dekoriert sind. Die verwendeten Farben sind Blau, Gelb, Ocker, Blaugrün und Manganbraun,dieselben, die man hier in der wunderbaren Landschaft wiederfindet.

      Kirche “dell’Ospedale della Misericordia”
      In dieser kleinen Kirche, die in der Altstadt im Dienste einer kleinen Wallfahrerherberge, dem Ospedale del Pozzo, um 1470 erbaut wurde, wie es damals in jedem Dorf üblich war, können noch interessante Fresken aus der damaligen Zeit bewundert werden. Innen: Reste eines jüngst restaurierten, schönen Freskenzyklus mit Szenen der Auferstehung von den Toten, des Jüngsten Gerichts, der Hölle und des Paradieses, die Bernardino und Ottaviano Dolci aus Urbania, dem ehemaligen Casteldurante, zugeschrieben werden. In diesem altehrwürdigen Gebäude endet jedes Jahr die jahrhundertealte Karfreitagsprozession. Die dabei benutzten Passionssymbole sind deshalb hier ausgestellt.

      Sanktuarium der Madonna di Bonora
      Dieses nur wenige Schritte vom Dorf entfernte Sanktuarium ist der berühmteste Marienwallfahrtsort der Diözese Rimini. Seine Ursprünge gehen auf den Laieneremiten Ondidei di Bonora zurück, der in seinem 1409 verfasste Testament seine Güter und seine Zelle, in die er ein Bildder stillenden Madonna (Madonna del latte) hatte malen lassen, an die Tertiar-Franziskaner vermachte. Um dieses Bild, dem wunderwirkende Kräfte nachgesagt werden, hat sich das Sanktuarium entwickelt, das Anfang des 20. Jh. vollkommen restauriert wurde. Das Marienbild mit seinen archaischen Formen beherrscht den Hochaltar. Interessant ist auch die Sakristei mit ihrer Sammlung von unzähligen Weihegaben, die die tiefe Verehrung dieses Ortes durch das Volk bezeugen.

      Mittelalterliches Dorf und Rundweg um die Mauer
      Ein Spaziergang durch das befestigte Dorf ist wie ein Eintauchen in die Magie der Geschichte. Nachdem man das gotische Curina-Tor aus dem 14. Jh. durchquert hat, über dem das Wappen von Papst Pius XII. Piccolomini prangt, kommt man rechts an der Pfarrkirche des Schutzpatrons San Paolo vorbei, in der sich noch ein schönes Kruzifix der Rimineser Schule des 14. Jh. befindet. Links kommt man dann an der antiken Töpferwerkstatt vorbei, in der noch der Original-Holzbrennofen erhalten ist. Weiter auf dem Wegzur Burg erreicht man an ihrem Fuße den Eingang zum Park der Porta Nova. Eine großzügig angelegte Grünanlage für schöne Spaziergänge aber auch für viele Aufführungen unter freiem Himmel, die als Bühnenbild den Horizont der Küste und des Meeres haben, der zum Greifen nahe erscheint. Entlang der Stadtmauer kann man eine faszinierenden Rundgang um den Ort mit schönen Ausblicken machen.

      Stadttheater ”Malatesta”
      Eine kleines Schmuckkästchen, dem die jüngsten Restaurierungsarbeiten seinen alten Glanz zurückgegeben haben. Das in U-Formangelegte Theater mit zwei Rängen stammt aus dem 19. Jh.

      Von Malatesta & Montefeltro: auf Entdeckungsreise in den Hügeln der Provinz Rimini .

      6 Dinge die man in Montefiore Conca nicht verpassen sollte

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      Letzte Aktualisierung: 16/03/2017