Fügen Sie Ihre Favoriten zu Ihrem persönlichen Rundgang hinzu
    Fügen Sie Ihre Favoriten zu Ihrem persönlichen Rundgang hinzu
      Malatesta & Montefeltro

      8 Dinge die man in Montecolombo nicht verpassen sollte

      Montescudo - Montecolombo

      Altstadt
      Ihre mittelalterliche Struktur ist noch gut erkennbar. Interessant das System der alten Tore. Wenn man sich das erste zinnenbesetzte Stadttor anschaut, das von einem wuchtigen Rundturm und vom Uhrturm kontrolliert wird, musste der Zugangzur damaligen Zeit wirklich schwierig sein. Das zweite Tor mit einem bogenförmigen Eingang mit Spitzbogen führt direkt ins Dorf hinein. Erwähnenswert auch der Mauerring, der heute von üppiger Vegetation umgeben ist.

      Waschplätze
      In Montecolombo gibt es noch zwei schöne öffentliche Waschplätze aus alter Zeit, die früher für die ganze Gemeinschaft eben nicht nur zum Waschendienten sondern auch Orte der Zusammenkunft und Sozialisierung waren. Beide wurden sorgfältig restauriert. Der erste besteht aus verschiedenen Überlaufbecken,die immer niedriger werden, und befindet sich am Fuße des Dorfes. Man erreicht ihn über eine schön gepflasterte Straße mit Stufen, Via Acquabona genannt, die noch aus dem Mittelalter stammt und die Villa mit dem Dorf verbindet. Der zweite befindet sich im Ortsteil Taverna und wurde 1874 gebaut.

      Kirche San Martino In dieser Pfarrkirche ist ein schönes Gemälde aus dem 18. Jh.von dem Maler Brancaleoni erhalten, das den hl. Martin darstellt.

      Palazzo Orlandi-Contucci Er stammt ursprünglich aus dem 16. Jh. und wurde im19. Jh. restauriert. Ursprünglich stellte er den ältesten und am höchsten gelegenenTeil des Kastells dar, in dem der militärische Garnisonsführer und Herr des Ortsuntergebracht war. Bereits im 18. Jh. ging er in den Besitz der Familie Contucciüber, die aus Monte Colombo stammte. Diese Familie hatte Ende des 19. Jh. keinenmännlichen Nachkommen mehr, aber ihr Name wurde trotzdem von den Nachfolgernab dem letzten Schwiegersohn beibehalten, der mit Giacomo Leopardi verwandtwar. Er ist nach dem Rathaus das größte Gebäude der Altstadt.

      Palazzo des Rathauses Dieser Palazzo ist einer der eindrucksvollsten der Altstadt .Ein Flügel geht auf das 18. Jh. zurück. Der neue Westflügel war früher eine Kirche,die der “Santa Maria della Neve” (Schneemadonna) geweiht war.

      Kastell von San Savino San Savino ist ein schönes Dorf an der Kammstraße nachRimini mit interessanten Gebäuden und Überresten der Mauern des ehemaligenKastells.

      Taverna und Osteria Nuova In diesen beiden Ortsteilen gibt es noch heute Töpfereien, die auf eine große Tradition zurückblicken können. Hier haben die Töpfer schon immer Hausrat aller Art, Töpfe, Tiegel, Geschirr und Behälter aus gebranntem Ton hergestellt, die man noch heute hier kaufen kann.

      See von Monte Colombo
      An diesem kleinen See haben die Associazione Dare (Gesellschaft “Geben”) und die Stiftung Leo Amici ihren Sitz. Die Ragazzi del Lago (jungen Leute vom See), wie sie sich genannt haben, betreiben einen Agriturismo (Landgasthof mit einfachen Übernachtungsmöglichkeiten), einen Bio-Bauernhof, ein erstklassiges Ressort-Hotel mit Wellness- und Thermalzentrum und medizinischer Abteilung, ein Restaurant und ein Theater, in dem jedes Jahr große Musicals gezeigt werden. Heute verfügt die Gemeinschaft über eine Kunstakademie, ein Aufnahmestudio und sogar zwei Theatertruppen: Neben der professionellen wollte der Schauspieler und Regisseur Carlo Tedeschi, der heute der Leiter der Gemeinschaft ist, eine zweite Truppe aus den Schülern der Kunstakademie schaffen. Bis vor dreißig Jahren existierte hier nur der See. Heute ist um den Seee in ganzes Dorf entstanden, das Piccolo Paese del Lago (Kleine Dorf am See), von den Mitglieder der Gemeinschaft auch liebevoll «kleines Dorf außerhalb der Welt» genannt, wie es sein Gründer Leo Amici ursprünglich nannte: Ein Mann, der in Rom geboren und ein katholischer Laie mit einem großen Glauben war und nach vielen Treffen in Italien und im Ausland, bei denen er Hunderten von Personen geholfen hatte, am Anfang der 80er Jahre hierher kam, um seinen Traum zu verwirklichen: Ein Dorf auf der Basis von Liebe, Friede und Brüderlichkeit zu schaffen. Und hier ist erdann auch 1986 gestorben.

      Von Malatesta & Montefeltro: auf Entdeckungsreise in den Hügeln der Provinz Rimini .

      Feedbackformular

      Wir sind an Ihrer Meinung interessiert!
      Gefällt Ihnen diese Seite? Haben Sie einen Fehler gefunden? Bitte geben Sie Ihre Kommentare in das Formular ein.
      Letzte Aktualisierung: 16/03/2017