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      9 Dinge die man in Casteldelci nicht verpassen sollte

      Casteldelci

      Alte Brücke
      Die alte Brücke am Fuße des Dorfes stellte bis zum Bau der befahrbaren Brücke den einzigen Zugang zur Altstadt dar. In der Römerzeit war sie aus Holz gebaut und die zweite Brücke im Marecchia-Tal nach der Tiberiusbrücke in Rimini. Sie ist ein Schmuckstück mittelalterlichen Ursprungs mit einem einzigen Brückenbogen und fügt sich harmonisch ins Bild der Flusslandschaft mit ihren Sandflächen ein. Über sie gelangt man bequem in die Altstadt.

      Glockenturm
      Dieser Turm mitten im Dorf geht auf das Jahr 1100 zurück, als er Verteidigungszwecken diente. Erst später wurde er zum Glockenturm der nahe gelegenen Kirche San Martino.

      Casa Museo “S. Colarieti” - Archäologisches Museum “Uguccione dellaFaggiola”
      Dieses Museum ist in einem typischen gemütlichen Gebirgswohnhausdes 16. Jh. mit Kamin und Brotbackofen untergebracht. Hier können in einer neu gestalteten Ausstellung Funde aus der Frühgeschichte, Römerzeit und aus dem Mittelalter bestaunt werden.

      Borgo di Poggio Calanco
      Typisches Dorf mit Steinhäusern, das man nur zu Fuß erreichen kann und eine außergewöhnliche Lage mit herrlichem Rundblick hat. Heute wohnt praktisch niemand mehr hier, was den Besuch noch faszinierender macht.

      Senatello
      Ortsteil an der Quelle des gleichnamigen Baches. An der Fassade des früheren Rathauses prangt das Wappen des Herzogs Federico von Montefeltro, das hier 1474 als Zeichen seiner Herrschaft angebracht wurde.

      Gattara
      Dieser Ort hieß in der Vergangenheit Gattaia, vom Keltischen “Gat” für Wald. Seine Burg von 1145 blieb bis 1817 im Besitz der Grafen von Carpegna, auch wennes immer wieder ein Streitobjekt bei den Auseinandersetzungen zwischen den Malatesta und den Montefeltro war. Seine Geschichte ist sehr alt: Der Ort war bereits in der späten Eisenzeit und in der Römerzeit bewohnt, was anhand vieler Funde nachgewiesen werden kann. Das Dorf ist noch völlig erhalten und liegt vor demh errlichen Panorama der Tafelberge Simone und Simoncello. Typische Merkmaledes Dorfes sind sein Turm, einzige Überbleibsel der Verteilungsstrukturen der Burg,und der Glockenturm der Kirche “Santa Maria della Neve”, die im 16. Jh. auf früheren Ruinen errichtet wurde und heute kaum mehr etwas von ihrem ursprünglichen Aussehen bewahrt hat.

      Campo
      Nicht weit von Gattara, ein kleiner Weiler mit Sandstein-Häusern mittelalterlichen Ursprungs in einer faszinierenden Lage.

      Fragheto
      Heute ein ruhiges Dorf, das jedoch seine Vergangenheit nicht vergessen kann, als ein schreckliches Blutbad hier angerichtet wurde. Die Grausamkeit der Nazis brach mit unerhörter Gewalt über die Bevölkerung dieses Orts herein. Man schrieb den 7.April 1944: Frauen und Kinder wurden ausgelöscht und Häuser verbrannt. Grund für diese furchtbaren Repressalien war die angebliche Aufnahme von Partisanen oder zumindest die nicht erfolgte Denunziation. In Gedenken an diese Ereignisse an, wurde 2004 vor Ort der Verein Das Dorf des Friedens geschaffen. Deshalb wurde Casteldelci auch mit der Medaille des bürgerlichen Verdienstes geehrt.

      Brücke der acht Märtyrer
      Diese Brücke heisst so, wegen des Massakers, das hier inder Nähe 1944 von den Nazis angerichtet wurde. Sie befindet sich in der toskanischen Enklave, die zur Gemeinde Badia Tedalda gehört, nicht weit vom Zusammenfluss des Senatello und des Marecchia.

      Von Malatesta & Montefeltro: auf Entdeckungsreise in den Hügeln der Provinz Rimini .

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      Letzte Aktualisierung: 16/03/2017