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      Malatesta & Montefeltro

      Burgen und Festungen

      Die Riviera di Rimini und die ehemaligen Herrschaftsgebiete der Malatesta und Montefeltro sind eine Gegend mit einer hohen Konzentration an malerischen mittelalterlichen Burgen und Festungen. In Rimini selbst gibt es eine der bedeutendsten Burgen zu bewundern, die von der Pracht des Hofes der Malatesta zeugt: Castel Sismondo, benannt nach dem berühmtesten Vertreter der Malatesta, Sigismondo Pandolfo. Sie war der Hauptsitz der Familie, die jedoch auch gerne immer wieder die vielen anderen Burgen in ihrem ausgedehnten Herrschaftsgebiet aufsuchte. Eine davon ist die eindrucksvolle Burg von Santarcangelo di Romagna, in der die Tochter der berühmten Francesca da Rimini geboren wurde, die zusammen mit ihrem Schwager, dem schönen Paolo, das tragische Schicksal ereilte, das Dante einst besungen hat. Eine andere ist die Burg von Montefiore Conca, eine der beliebtesten Residenzen der Malatesta, in der sie mit Vorliebe Könige und Kaiser empfingen und beherbergten.

      In den Hügeln des Marecchia- und des Conca-Tals waren die beiden benachbarten Herrscherhäuser der Malatesta und der Montefeltro praktisch in einen ständigen Kampf um die Herrschaftsgebiete und Burgen verstrickt, die mal den einen, mal den anderen gehörten.

      Von Santarcangelo aus das Marecchia-Tal weiter hinauf folgen der Palazzo Marcosanti in Poggio Berni, die Burg von Scorticata in Torriana und die Burg von Montebello, in deren Mauern der Legende zufolge noch heute der Geist der kleinen Azzurrina spukt, die einst in ihren unterirdischen Gängen auf Nimmerwiedersehen verschwand. Ein paar Kilometer weiter thront die Burg von Verucchio hoch über dem Tal, in der einst der Mastin Vecchio, der Stammvater der Malatesta-Familie residierte.

      Auf einem dreist emporragenden Felsblock mit senkrecht abfallenden Wänden erhebt sich die Festung von San Leo, dem früheren Montefeltro. Noch weiter das Flusstal hinauf gelangen wir zum befestigten Dorf Casteldelci, dem ehemaligen Castrum Ilicis, und nach Sant’Agata Feltria mit seiner bizzarren Rocca Fregoso.
      Faszinierend auch der kleine Weiler Petrella Guidi, der noch heute seine perfekte mittelalterliche Ortsstruktur des 14. Jh. bewahrt hat.

      Im Conca-Tal finden wir eine ähnlich reiche Gegend an Burgen und Festungen, die in der Ebene mit dem mittelalterlichen Zentrum von San Giovanni in Marignano beginnt und hinaufgeht bis nach Montescudo und dem nur wenige Kilometer entfernten perfekt erhaltenen Festungsdorf Albereto. Montefiore Conca fasziniert durch seine mächtige und imposante Burg, in deren Räume seltene, wertvolle Fresken erhalten geblieben sind. Das elegante Montegridolfo ist ein befestigtes mittelalterliches Dorf mit bestens erhaltener und perfekt restaurierter Struktur, und das edle Saludecio beeindruckt noch heute durch seine mächtigen Stadtmauern, die es umschließen. Die mittelalterliche Burgentour endet in Mondaino, wo noch fast der gesamte Mauerring und eine wunderschöne und einzigartige halbkreisförmige Piazza erhalten geblieben sind.

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      Letzte Aktualisierung: 16/03/2017