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      Malatesta & Montefeltro

      Sehenswürdigkeiten in Poggio Torriana

      Poggio Torriana

      Poggio Berni

      Palazzo Marcosanti, 13. Jh.
      Dieser Palazzo war einst die “Tomba” von Poggio Berni, d.h. im Mittelalter die herrschaftliche befestigte Residenz auf dem Land. Das ist noch an den Bollwerken zur Verstärkung jeder Ecke des Gebäudes erkennbar. Als einer der am besten erhaltenen Palazzi des Herrschaftsgebiets der Malatestadominiert er das Uso- und Marecchia-Tal. Bemerkenswert zwei Spitzbogen-Portaleaus dem 14. Jh.. Auf dem inneren ist das Schachbrettsymbol erkennbar, eines der typischen Wappenmotive der Malatesta-Familie. Heute ist darin ein Ort gehobener Gastlichkeit untergebracht.

      Palazzo Astolfi, 18. Jh. Ein zauberhaftes Gebäude, das am Ende des 18. Jh. von einem hohen Prälaten erbaut wurde, dessen erzbischöflichen Insignien noch überall im Gemäuer zu sehen sind. In denen Kellern erkennt man mittelalterliche Fundamente. Dort ist auch eine alte Ölmühle erhalten. Die Räume sind mit Original-Fresken dekoriert, und in der Küche gibt es einen wunderschönen Küchenofen zubewundern. Heute ist der Palazzo ein sehr gepflegter Agriturismo mit Restaurant und Übernachtungsmöglichkeiten.

      Sapignoli-Mühle (Mühlenmuseum) Erst kürzlich restaurierte Mühle, die zum Sitz eines Museums über die Geschichte des Müllerhandwerks geworden ist. Das Erlebnis, sie einwandfrei funktionieren zu sehen, ist einfach verblüffend. Diese Mühle dokumentiert, wie wichtig dieses Gebiet für die Malatesta sowohl als Reserve ihrer wirtschaftlichen Macht als auch als Kornkammer der Signoria war. Ein herrliches Gebäude, das praktisch das Tor zum Mühlenweg des Marecchia-Tals (“Via dei Mulinidella Valmarecchia”) darstellt. Es verfügt über mehrere Ausstellungsräume, die in den ursprünglichen Lagerräumen und Ställen untergebracht sind, sowie über einen großen Mahlraum. Davor befindet sich ein mehr als 5.000 m2 großer Park zur freienBenutzung.

      Torriana e Montebello

      Burg von Torriana, 15. Jh.
      Besichtigung nur von außen. An der Burg aus der Zeit der Malatasta wurden in der zweiten Hälfte des 20. Jh. umfangreiche Erneuerungsarbeiten vorgenommen. Übrig blieben das Tor, zwei Rundtürme, die Zisterne, Teile der Mauerund der Burgfried. Im alten Dorf von Scorticata wird die Burg nur noch von dem Kirchlein “dei Santi Filippo e Giacomo” überragt, das sich auf dem höchsten Punkt des Berges befindet, von dem aus man einen außergewöhnlich schönen Ausblick auf das Marecchia-Tal genießt. Wegen der Position der Burg auf dem Gipfel konnte man von hierdas gesamte Gebiet ringsherum kontrollieren und vieles von Weitem sichten und dann sofort die Meldung an die anderen Wachtposten und das gegenüberliegende Verucchio weitergeben, mit dem zusammen sie als Absperrung gegen Feinde fungierte.

      Turm von Torriana, 13. Jh.
      Erst kürzlich restauriert. Er dominiert ein Gebiet mitwunderschönen Ausblicken.

      Der “Wasserbaum”
      Ein Brunnen auf der terrassenförmig angelegten Hauptpiazzades Orts, kreiert von dem Dichter Tonino Guerra, der damit dem Marecchia-Flussein Denkmal setzen wollte.

      Burg von Montebello, 11. Jh.
      Dieses außergewöhnliche Gebäude wurde um das Jahr1000 errichtet und thront hoch oben über dem Dorf. An den eleganten und strengen Linien der Burg ist abzulesen, das es zunächst zu Verteidigungszwecken diente und sich dann zu einer Adelsresidenz entwickelte. Zu diesem Zweck wurde sie in derzweiten Hälfte des 15. Jh. umgebaut. Der Burgfried ist Teil der ursprünglichen Struktur, während die Innenräume und der schöne Innenhof auf das 15. Jh. zurückgehen, als die Burg von den Malatesta an die Grafen Guidi di Bagno überging, die es vom Papst imJahre 1463 als Lehen erhielten und noch heute die Besitzer sind. Eine Besichtigungder Burg darf nicht fehlen, da sie angenehme Überraschungen bereit hält, sowohl was die Schätze betrifft, die sie beherbergt, als auch wegen der Legende von dem kleinen Schlossgespenst Azzurrina, die sich hier zugetragen haben soll. Unter den seltenen wertvollen Möbelstücken aus verschiedenen Epochen (14.-18. Jh.) findet sich aucheine Sammlung aus zentnerschweren Tresoren und Truhen, von denen eine besonders interessant ist, da ihr Deckel aus einer bemalten islamischen Holztafel aus dem 11. Jh.besteht, die der Sage nach von den Kreuzzügen mitgebracht wurde.

      Saiano
      Ein aus dem Wasser des Marecchia-Flusses ragender einzelner Felsen, derentzückt und verzaubert. Und auf dem Gipfel dieses Felsens thront mitten in der “Natur-Oase” ein einzigartiger architektonischer Komplex. Eine Wallfahrtskirche auf den Felsengebaut, die von den Leuten wegen der wunderwirkenden Madonna des Rosenkranzes(15. Jh.) verehrt wird, an die sich die Schwangeren in der Vergangenheit hoffnungsvoll wandten. Die Wallfahrtskirche “Santuario della Madonna di Saiano” spiegelt sich in den Wassern des Marecchia-Flusses wider, während rings herum das Grün der Landschaft triumphiert. Von den alten Befestigungen bleiben nur noch einige Ruinen übrig und der zylindrische byzantinische Turm. Für die Kirche, die der heiligen Jungfrau “del Carmine” geweiht ist, wurde vor einigen Jahrzehnten anlässlich der durch den langjährigen Einsatzdes Dichters Tonino Guerra möglich gewordenen Restaurierung ein kunstvolles Portalaus Bronze erworben, das von dem Bildhauer Arnaldo Pomodoro angefertigt wurde und den Titel trägt: “Die Tür, die Sonnenuntergänge sammelt”.

      Von Malatesta & Montefeltro: auf Entdeckungsreise in den Hügeln der Provinz Rimini 

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      Letzte Aktualisierung: 16/03/2017