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      Pfarrkirchen

      Im Zuge der Ausbreitung des Christentums wurden Pfarrkirchen gebaut. Die italienische Bezeichnung dafür, Pieve, kommt vom lateinischen Plebs, dem einfachen Volk, für das diese “Volkskirchen“ entlang der wichtigsten Straßen errichtet wurden.
      In den Dokumenten des Mittelalters wimmelt es nur so von Beschreibungen davon, doch heute sind nur noch wenige erhalten. Am ältesten ist die Pieve von Santarcangelo di Romagna, die dem Erzengel Michael geweiht ist. Sie befindet sich einen Kilometer vom Zentrum entfernt und ist von der ravennatisch-byzantinischen Kunst des 7. Jh. geprägt.
      In Villa Verucchio steht die Pieve di San Martino mit ihrer rustikalen romanisch-gotischen Architektur und in San Leo die Pieve Santa Maria Assunta aus dem 12. Jh.. Das sich darin befindliche Ziborium des Herzogs Orso, dem Auftraggeber, deutet darauf hin, dass sie auf einem über 200 Jahre älteren Gebäude errichtet wurde, das 881/882 entstanden war. Und am Fluss Marecchia, in Ponte Messa, einem Ortsteil von Pennabilli, steht noch die Pieve di San Pietro, die Ende des 12. Jh. im romanischen Stil erbaut wurde. 

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      Letzte Aktualisierung: 16/03/2017